Sonntag, 25. Februar 2018

Eugen Drewermann - über die Kirche, Weltfrieden und was wirklich los ist

Februar hatte ich ein Interview mit Eugen Drewermann

Wir hatten ein wirklich nettes Gespräch. Herr Drewermann ist ein sehr mitfühlender Mensch.

Hier das Interview:


Samstag, 21. Oktober 2017

Pressekonferenz Friedensnobelpreisträger ican und IALANA, ippnw

Deutschland muss den Atomwaffenverbotsvertrag jetzt unterschreiben.

Im Zuge meiner Friedensreportage wurde ich zu einer Pressekonferenz über den Atomwaffenverbotsvertrag eingeladen.
Es war das erste mal, dass diese 3 Organisationen zusammen eine Pressekonferenz hielten.
- ican (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) - sie erhielten kurz danach den Friedensnobelpreis 2017 - sie sind ein Zusammenschluß von mehr als 450 Organisationen in 100 Ländern die sich für Abrüstung einsetzen.
- ippnw (Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. )
- IALANA (International Association of Lawyers against Nuclear Arms - Rechtsanwälten die sich für die vollständige Beseitigung von Nuklearwaffen, die Stärkung internationalen Rechts engagiert

 ► Wichtige Aussagen: 9:32 Bundesregierung boykottiert die Verhandlungen 22:30 - Auswirkungen für Deutschland - Stationierung widerspricht geltenden Völkerrecht und ist danach verboten Es war auch das ZDF anwesend.

Hier die kurzen Berichte vom ZDF: ►https://www.bundestag.de/blob/527054/...https://www.zdf.de/kultur/aspekte/fas...

Hier der Link zum Atomwaffenverbotsvertrag: https://www.bundestag.de/blob/527054/...

Ich bin wohl die einzige die die komplette Pressekonferenz veröffentlich. Obwohl es doch unglaublich wichtig ist.

Montag, 18. September 2017

Tag 18 - Heimreise - Wie geht es weiter?

Letzter Tag meiner 2 wöchigen Friedensreportage  – Heimreise - wie geht es weiter? Wann kommt der Film?

Mittags fuhr ich dann von Leipzig los Richtung Heimat. 

2 Wochen lang ständig aus dem Koffer leben und fast täglich stundenlang im Auto sitzen, macht dann irgendwann doch müde. Ich bin zwar ein sehr bescheiden lebender Mensch – nur irgendwann sehnt man sich dann doch wieder nach seinen eigenen vier Wänden.

Wie geht es weiter?

Solche großen Touren kann ich natürlich nicht öfters machen. Dafür hatte ich ja extra Urlaub genommen. Und das Ganze war natürlich auch nicht billig. 

Ich schreibe dies gerade einige Zeit nach der Friedensfahrt. Spenden hatte ich bis jetzt kaum erhalten. Nur kann ich auf Dauer – wie ich es bis jetzt getan haben – nicht ständig mein ganzes Geld das ich verdiene ausgeben für Friedensaktionen. Dies mache ich ja nun schon länger. 
Z.T. habe ich schon Schwierigkeiten meine eigenen Rechnungen zu bezahlen. 

Daher hoffe ich sehr auch etwas Unterstützung zu bekommen. Leider ist es meist so, dass nur die wirklich bekannten Menschen reichlich Spendengelder bekommen. Ich gehöre da leider bei weitem nicht dazu. 

Weitermachen werde ich auf jedem Fall!

Da ich nicht nur berichten, sondern auch Menschen motivieren möchte auch selbst tätig zu werden und auch Hoffnung schenken will. 

Der später entstehende Film soll nicht das Ziel sein, sondern der Weg dorthin ist viel wichtiger.

Es sind schon wieder Interviews geplant. Und nebenbei möchte ich auch noch eigenen Aktionen ins Leben rufen. Ideen habe ich mehr als genug. 
Nur neben meiner Vollzeitbeschäftigung bleibt mir hierzu doch recht wenig Zeit.
Es wäre daher schön hier irgendwann mal Unterstützung zu bekommen – nicht nur finanziell, sondern auch bei meiner Arbeit. Das Filme schneiden, Blogs und soziale Netzwerke betreuen … kostet viel Zeit. 

Es wäre auch schön jemanden zu haben der mir beim Filmen hilft. Wenn man alles alleine machen muss, ist das echt nicht einfach.
Sich auf das Interview zu konzentrieren und gleichzeitig ständig die Kameras und Tonaufnahmegeräte im Augen behalten, macht ein wirklich gutes Interview fast unmöglich

Der Film der später entstehen soll wird aber sicher noch eine ganze Zeit lang dauern.
Ich habe gemerkt, dass dieses Thema doch sehr viel komplexer ist als ich dachte. Es tauchen immer wieder Menschen und Bereiche auf, die sehr wichtig sind und auch eine andere Seite der Friedensarbeit aufzeigen. 

Und es ist auch wichtig Lügen aufzudecken (Kriegspropaganda, Menschen die die Unwahrheit sagen um die Friedensbewegung in eine falsche Richtung zu führen, ..) und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur mit Lügen kann man Kriege führen. Frieden entsteht aus der Wahrheit.

Wahrer und dauerhafter Frieden kennt keine Lügen.

Ebenso möchte ich mich nicht nur auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren.
Frieden ohne die anderen Völker – ganz vorne natürlich Russland und die USA – ist nicht möglich.  

Hier würde ich mir sehr wünschen über die Grenzen hinweg wirken zu können.
Sehr gerne würde ich noch weitere Interviews in Russland machen (1-2 hatte ich ja schon gemacht) und auch mit amerikanischen Friedensaktivisten mich verbinden. 

Jeden der mich dabei unterstützen möchte, danke ich jetzt schon vom ganzen Herzen. 
Herzliche und friedliche Grüße
Birgit Vogel






Sonntag, 17. September 2017

Tag 17 - Leipzig bei 83jähriger Friedensaktivistin



In Leipzig traff ich eine 83 jährige Friedensaktivistin

Meine letzte Station war Leipzig. Dort wollte ich eigentlich einige Leute treffen. Aber irgendwie bekam ich das nicht hin. Einige mussten arbeiten und da gab es auch andere Gründe warum ein Treffen mit mehreren Friedensaktivisten gleichzeitig nicht klappte. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen. An mir lag es zumindest nicht. 

Da ich aber auch langsam froh war wieder nach Hause zu fahren, wollte ich mir auch keinen Streß mehr antun. 

In Leipzig wohnte ich bei Marlis Michel – eine 83 jährige Friedensaktivistin. 

83 jährige Friedensaktivistin Marlis Michel

Das Interview mit ihr folgt demnächst.